Gitarre: offene Stimmung, Haltung, Tapping und gay sons of lesbian mothers

Achtung: Dieses Blog liegt brach. Neue Beiträge und Aktualisierungen der alten findet Ihr unter kazam.de. Bitte in Zukunft dort vorbeischauen, dort kommentieren und dahin verlinken. Vieln Dank. Bis gleich auf kazam.de.

Eigentlich wollte ich nur diesen Kommentar kommentieren, aber im Zug hatte ich mal wieder zu viel Zeit. Jetzt mache ich doch einen eigenen Beitrag daraus:

Holger meinte, für einen Anfänger sehe die Erik-Mongraine-Spielweise ergonomischer aus. Ergonomischer vielleicht, aber einfacher bestimmt nicht. Es ist halt eine ganz andere Spielweise, die meist auch einen anderen Sound hervorbringt. Abgesehen davon, dass man die Gitarre auf eine offene Stimmung umstimmen muss, (z.B. D-A-D-Fis-A-D statt des üblichen E-A-D-G-H-E) werden die Stücke durch das Tapping meist perkussiver.

Man kann die Gitarre in dieser Haltung und Stimmung natürlich auch mit einem Steel Bar oder Slide spielen (Stichwörter: Hawaii Gitarre, Truck Stop, Ben Harper, Sponge Bob-Musik), dann klingt’s wieder anders. Oder wie Richie Havens (Woodstock: Freedom) hauptsächlich mit dem Daumen greifen.

Ich finde einige Stücke wie das von Erik Mongraine interessant und bin fasziniert, was manche Menschen mit einem Stück Holz (oder Carbon) und ein paar Saiten zu leisten vermögen, in der Regel gefällt mir die Musik von Gitarreros wie Al di Lucia-Laughlin aber nicht so sehr. Ich bevorzuge drei Akkord-Stücke (gerne E-A-H7) und Power-Chords. Den frühen John Lee Hooker und die schlichten akustischen Stücke von Ben Harper kann man immer hören. Leider fehlen mir die Stimme von JL und das Timing von BH. 😉

Bei unserem Bassisten früher im Übungsraum der ehemaligen Schlachterei in Lehrte waren sowieso nur die beiden dicken Saiten auf dem Bass. Und Clawfingers Gitarrist hat, wie ich kürzlich gelesen habe, die oberen beiden Saiten (H+E) mit Klettband stillgelegt, damit sie nicht mitscheppern.

Nichtsdestotrotz hier noch etwas Kaki King. Einmal artistisch, einmal schlicht. Das ruhige gefällt mir etwas besser. Außerdem ist der Titel Gay Sons of Lesbian Mothers klasse. Auch ein guter Name für eine Band.

Gay Sons of lesbian mothers:

Playing with pink noise:

Advertisements

Eine Antwort zu “Gitarre: offene Stimmung, Haltung, Tapping und gay sons of lesbian mothers

  1. Offene Stimmungen sind gerade für solche Techniken sehr gut geeignet. Wenn man sich dann aber die Stücke im ganzem so anschaut, dann scheint es mir aber doch so, als sei man dort, doch arg im Stil eingeschränkt.
    Mag aber wohl eher daran liegen, dass diese Künstler halt eben diese Stile pflegen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s