Archiv der Kategorie: CLI

textutil: Das Tool für doc | html | txt | rtf | rtfd | wordml | webarchiv

Textutil ist ein schönes Beispiel dafür was beim Mac OS X Tiger so alles unter der Haube schlummert. Damit kann man so eben mal auf einen Rutsch z.B. aus diversen .txt-Dateien eine .doc-Datei machen. Oder eine .html-Datei in .txt umwandeln. Oder sich ein par Infos zu den .Dateien anzeigen lassen, ohne sie alle zu öffnen.

Ich schreibe unter anderem gerne auf meiner Alphasmart Dana im Zug Artikel für den Textservice. Die speichere ich direkt auf einer SD-Card (leider unterstützt das Palm-Os/Programm nur Latin1). Wenn ich jetzt einen fertigen Artikel in eine Word-Datei mit der Schrift Arial in 12 pt konvertieren will, stecke ich die SD-Card in meinen USB-Kartenleser und gebe im Terminal folgendes ein:

textutil -convert doc -inputencoding latin1 -font Arial -fontsize 12 /Volumes/SDCard/Pfad/zur/Datei.txt

Soll die Datei woanders abgelegt werden, kann ich auch -output ~/Desktop/NeueDatei.doc hinzufügen, um die Datei z.B. auf dem Schreibtisch ablegen zu lassen.

Hier ein paar weitere Beispiele, einige von mir, andere aus den manpages:

Von .doc zu .html
textutil -convert html -encoding latin1 /Pfad/zur/datei.doc

Von latin1 codierter .html-Datei zu utf-8 codierter .txt-Datei
textutil -convert txt -inputencoding latin1 -encoding utf-8 /Pfad/zur/datei.html

Informationen über foo.rtf abrufen
textutil -info foo.rtf

Alle .rtf-Dateien im aktuellen Verzeichnis laden und als einzige index.html-Datei mit dem Titel „Several Files“ ausgeben.
textutil -cat html -title "Several Files" -output index.html *.rtf

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textutil: Das Tool für doc | html | txt | rtf | rtfd | wordml | webarchiv

Textutil ist ein schönes Beispiel dafür was beim Mac OS X Tiger so alles unter der Haube schlummert. Damit kann man so eben mal auf einen Rutsch z.B. aus diversen .txt-Dateien eine .doc-Datei machen. Oder eine .html-Datei in .txt umwandeln. Oder sich ein par Infos zu den .Dateien anzeigen lassen, ohne sie alle zu öffnen.

Ich schreibe unter anderem gerne auf meiner Alphasmart Dana im Zug Artikel für den Textservice. Die speichere ich direkt auf einer SD-Card (leider unterstützt das Palm-Os/Programm nur Latin1). Wenn ich jetzt einen fertigen Artikel in eine Word-Datei mit der Schrift Arial in 12 pt konvertieren will, stecke ich die SD-Card in meinen USB-Kartenleser und gebe im Terminal folgendes ein:

textutil -convert doc -inputencoding latin1 -font Arial -fontsize 12 /Volumes/SDCard/Pfad/zur/Datei.txt

Soll die Datei woanders abgelegt werden, kann ich auch -output ~/Desktop/NeueDatei.doc hinzufügen, um die Datei z.B. auf dem Schreibtisch ablegen zu lassen.

Hier ein paar weitere Beispiele, einige von mir, andere aus den manpages:

Von .doc zu .html
textutil -convert html -encoding latin1 /Pfad/zur/datei.doc

Von latin1 codierter .html-Datei zu utf-8 codierter .txt-Datei
textutil -convert txt -inputencoding latin1 -encoding utf-8 /Pfad/zur/datei.html

Informationen über foo.rtf abrufen
textutil -info foo.rtf

Alle .rtf-Dateien im aktuellen Verzeichnis laden und als einzige index.html-Datei mit dem Titel „Several Files“ ausgeben.
textutil -cat html -title "Several Files" -output index.html *.rtf

Visor: wachsendes Fenster wieder auf normale Maß setzen

Dass Visor eine praktische Hilfe für Terminalfreunde unter Mac OS X ist, hatte ich ja schon einmal geschrieben. Leider wächst das Terminalfenster, dass man per Tastendruck aus jeder Anwendung heraus öffnen kann, im Laufe der Zeit. Zum Glück gibt es einen Fix, der das ziemlich einfach behebt.

Dashboard (de)aktivieren via Terminal, alternative Widgets

Bein Mac OS X Things habe ich einen schönen Tipp gefunden, mit dessen Hilfe man das Dashboard aus- und wieder anschalten kann. Einfach folgendes im Terminal eingeben:

Zum Ausschalten:
defaults write com.apple.dashboard mcx-disabled -boolean YES

Zum Einschalten
defaults write com.apple.dashboard mcx-disabled -boolean NO

In jedem Fall muss man danach das Dock neustarten:
killall Dock

Das war’s schon

Eine schöne Alternative zum Dashboard sind auch die kostenlosen Yahoo!Widgets, früher auch als Konfabulator bekannt. Hier kann man noch um einiges mehr in die Darstellung eingreifen.

Camino 1.5: Yeahway als Standardsuche installieren

Es geht auch ohne Caminotools. Man öffnet einfach die Datei ~/Library/Application Support/Camino/SearchURLList.plist mit Textedit und fügt ein:
Zwischen die key-Tags: YeahWay
Zwischen die string-Tags:
http://yeahway.com/parser/run.php?query=%s

Schon ist YeahWay installiert. Will man Yeahway als Voreingestellte Suchmaschine nutzen (natürlich wil man das!), dann über schreibt man noch die letzten Zeilen:
Zwischen die key-Tags: PreferredSearchEngine
Zwischen die string-Tags: YeahWay

Yeahway für Camino

Wenn man die Camitools installiert hat, kann man als Standardsuche auch YeahWay installieren, den Yubnub-Klon, der private Kommandos erlaubt. Dazu einfach folgendes unter CamiTools/Search/Configure/Address eingeben:

http://yeahway.com/parser/run.php?query=%s

YubNub-Alternative: Yahoo! Shortcuts und Yeah Way

Mein Lieblings-Webtool YubNub hat Konkurrenz bekommen, und das gleich zweifach. Durch Yahoo! Shortcuts und durch YeahWay.

Yahoo ist jetzt auch auf den Trichter gekommen und bietet mit Yahoo! Shortcuts etwas Ähnliches. Der Vorteil gegenüber YubNub: Man kann private Kommandos definieren, die nur für einen persönlich gelten. Damit kann man auch für sich bereits vorhandenen öffentliche Kommandos überschreiben, kann sich also alle möglichen Namen ausdenken ohne Rücksicht auf bereits vorhandene. Außerdem ist die Yahoo-Suchleiste auf Firefox schon vorhanden und muss nicht erst installiert werden.

Nachteil: man muss sich bei seinem Yahoo!-Konto anmelden. Und man muss jeweils ein ! voranstellen. Also z. B. !my eingeben, um zu MyYahoo! zu springen. Ich habe zwar bereits seit ein paar Jahrhunderten ein Yahoo!-Konto, nutze es aber fast nie, weil mich die Masse der blinkenden und aufpoppenden Werbefenster nervt. Lange Zeit konnte ich mit meinen veralteten Mac-Browsern Yahoo!Mail auch gar nicht nutzen, weil nix vernünftig angezeigt wurde und alles seeeehr langsam lief. Das aufgeräumte Google-Konzept liegt mir da näher.

Für Umsteiger und Doppelnutzer gibt es schon eine Anleitung, wie man vorhandene YubNub-Befehle mit einem eigenen Yahoo!-Shortcut aufruft und sogar ein YubNub-Kommando, um einen Befehl direkt in einen Yahoo!-Shortcut umzuwandeln. Dazu gibt man in YubNub einfach yc Befehl ein. yc steht für YahooCopy.

Der andere Konkurrent nennt sich YeahWay und ist schon eher mein Fall Wie bei YubNub kann man hier öffentliche Befehle selbst definieren. Dazu muss man sich einloggen, zum Nutzen allerdings nicht. Die Befehle sind hier allerdings editierbar, solange sie noch keine sechzig Mal aufgerufen worden sind. Sehr praktisch, falls man einen Fehler gemacht hat. Außerdem kann man auch hier private Kommandos definieren. Das Ganze kommt sehr schlicht und web2.0-mäßig daher. Einige Kommando-Schmankerl für Freaks, die YubNub bietet, fehlen noch, sind aber in Planung. Und die privaten Kommandos sind wirklich sehr praktisch. Das Import-Kommando lautet in YubNub ywc Befehl für öffentliche und ywcp Befehl für private Kommandos. Klappt meistens, aber nicht immer. Man kommt zu einer Maske, in der man den Befehl noch einmal kontrollieren kann. Natürlich gibt es auch ein Plugin für das FireFox-Suchfeld, herunterzuladen hier.

Yahoo-Nutzer sollten sich die Shortcuts anschauen, überzeugten YubNubbern, die private Befehle definieren wollen, empfehle ich YeahWay. (Ich merke gerade, dass die Website momentan nicht erreichbar ist. Zum Glück ist das passiert, bevor ich den Beitrag gepostet habe, sonst würde ich mir Vorwürfe machen müssen, dass der dadurch bedingte Traffic-Anstieg alles zum Erliegen gebracht hat :-D. Das ist natürlich etwas, was mit Yahoo! nicht so schnell passiert.)

Kommandozeilen-Freaks bleiben natürlich bei YubNub, das kann man sogar aus dem Terminal aus aufrufen.